Gleichstellung

Mechthild Rawert zur stellvertretenden Sprecherin der Querschnittarbeitsgruppe Gleichstellung gewählt

Die SPD-Bundestagsfraktion hat heute eine Querschnittarbeitsgruppe Gleichstellung gegründet.In der konstituierenden Sitzung wurde Christel Humme, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, einstimmig zur Sprecherin gewählt. Neben der frauenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, wurde Mechthild Rawert zur Stellvertreterin der Querschnittarbeitsgruppe gewählt.

Frauen bestimmt!

„Frauen wollen eigenständig und selbstbestimmt leben. Grundvoraussetzung ist unabhängig von der individuellen Lebensform eine eigenständige finanzielle und soziale Sicherung. Diese Forderung ist bis dato nicht erfüllt und es bedarf weiterer Anstrengungen für alle Frauen, insbesondere für Alleinerziehende. Noch immer sind Frauen zwar quantitativ in der Mehrheit, sind nichts desto trotz aber eine „strukturelle Minderheit“. Frauen wollen - und wie ich finde: müssen - in Politik, in Wirtschaft und Gesellschaft stärker mitbestimmen“, erklärt Mechthild Rawert, Gewerkschafterin, langjährige Frauen- und Gleichstellungspolitikerin und Bundestagsabgeordnete während der 17. DGB - Bundesfrauenkonferenz.

Mechthild Rawert | Gleichstellung von Frauen und Männern ist kein ernsthaftes Ziel der schwarz-gelben Regierung

„Ich finde es bewundernswert: 90 Jahre SoVD heißt auch 90 Jahre soziale und sozialpolitische Basisarbeit, heißt, 90 Jahre Hilfe für die sozial Schwachen. „90 Jahre Kampf für die eigenständige wirtschaftliche und soziale Sicherung - das ist seit dem 15. Januar 1919 die Geschichte der engagierten Frauen im Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD), ehemals Reichsbund. 90 Jahre engagierte sozial- und geschlechtergerechte Politik. Das hat mich erneut überzeugt: Da will ich mitmachen. Ich werde Mitglied“, äußert sich Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg, Mitglied des Gesundheitsausschusses und langjährige Berliner Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Anschluss an die Veranstaltung „Gleichstellung von Frauen und Männer - die Herausforderung in der neuen Legislaturperiode? - 90 Jahre frauenpolitisches Engagement im Sozialverband Deutschland“.

FriedensFrauen aller Welt habt Dank!

Auch 2009 wurde der Friedensnobelpreis an einen Mann, an Barack Obama, verliehen. Viele Frauen leisten vieles, was eines Friedensnobelpreises wert wäre. Um dieses deutlich zu machen, gab es 2005 eine historische Nominierung. '1000 FriedensFrauen' aus der ganzen Welt wurden, 100 Jahre nachdem Bertha von Suttner als erste Frau diesen herausragenden Preis erhielt, für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Die Frauen erhielten den Nobelpreis nicht. Aber es ist gut, dass auch heute noch viele FriedensFrauen aktiv sind“, erklärt Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, im Anschluss an die Ausstellungseröffnung im Rathaus Schöneberg am Sonntag, den 18. Oktober.

Mechthild Rawert: Gratulation zu 60 Jahre Deutscher Frauenring e.V.

„Ein großer Raum gefüllt mit engagierten Frauen vibriert geradezu vor Frauenpower und gibt Auftrieb für den weiteren Kampf für Emanzipation und Geschlechtergerechtigkeit“ konstatiert Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg, im Anschluss an den Festakt anlässlich des 60-jähriges Bestehen des Deutschen Frauenring e.V. (DFR). Der wurde gefeiert am 9. Oktober 2009 im Logenhaus in Berlin.

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