Rawert vor Ort

#Mechthildwillswissen: Ein guter Ort für Mariendorfs Kinder

Schon seit sage und schreibe 1928 wird seitens der Evangelischen Kirchengemeinde Mariendorf Kinderbetreuung organisiert – eine lange Tradition. Die Kita ist im Gemeindehaus, dem Johanna-und-Jochen-Keppler Haus in der Rathausstraße 28 untergebracht. Die danebenstehende Martin-Luther-Gedächtniskirche wurde erst später gebaut.

Als ich das Haus betrete, dringt aus zwei der vier Etagen fröhliches Kinderlachen. Denkmalgeschützte Architektur trifft hier auf weite Tobe-Flächen, historische Geländer auf bunte Playmobil-Abenteuergeschichten. Nicht zum ersten Mal bin ich in diesem Haus zu Gast. Schon mehrmals haben ich an den Mariendorfer Versöhnungstagen der Nagelkreuzgemeinschaft in der Region Berlin teilgenommen, und mehrmals habe ich mit Vergnügen die Nähwerkstatt, die zum Werkhaus-Anti Rost gehört, besucht. Heute lerne ich endlich die hier im 2. Stock untergebrachte Kita der Kirchengemeinde Mariendorf kennen.

#Mechthildwillswissen – Migration und Gesundheit: vom Flüchtlingskind zum Arzt

Als Gesundheitspolitikerin habe ich viel Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten. Dabei geht es mir vor allem um eine gute Gesundheitsversorgung und Pflege für alle, um den Abbau von sozialer Ungleichheit im Gesundheitswesen, denn derzeit steht fest: ärmere Menschen sterben früher. Es geht mir um die Stärkung von Gesundheitsprävention, den Ausbau von Rehabilitation und eine bessere palliative Versorgung am Lebensende. Es geht mir aber auch darum, dass im Gesundheitswesen unsere Bevölkerung auch in den Berufen repräsentiert sein sollen – das Thema Migration und Gesundheit ist daher ein Herzensthema meinerseits.

#Mechthildwillswissen – Frühstück in der Seniorenfreizeitstätte Huzur: „Älter sein heißt keinesfalls, kein aktives Leben mehr führen wollen“

„Wir sind zwar älter, aber wir wollen weiterhin am Leben teilhaben“, war die energisch vorgebrachte Botschaft der Frühstücksteilnehmer*innen am 8. August im Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR. Der Einladung, hier gemeinsam mit Bewohner*innen und Menschen aus dem Quartier zu frühstücken, bin ich gerne gefolgt. Denn mir der direkte Austausch mit den Bürger*innen sehr wichtig. Nur so erfahre ich, „wo der Schuh drückt“.

„Wo Kunst ist, ist auch Leben“

Zu Beginn des Frühstücks war auch Herr Nikolas Sedowsky von der Stiftung Berliner Leben anwesend, um sich bei den Nutzer*innen des Seniorenhauses, in dem HUZUR ansässig ist, zu erfahren, welche Wünsche sie für die Neugestaltung des Hauseingangsbereiches haben. Die Haus-Eigentümerin Gewobag hat die Stiftung mit den künstlerischen Arbeiten für die Neugestaltung betraut. Eine Mieterin des Seniorenhauses war hocherfreut und stellte fest: „Wo Kunst ist, ist auch Leben.“ Die Anwesenden wünschten sich die Herstellung von „Aufenthaltsfreundlichkeit“, unter anderem um dort auch gerne Schwätzchen zu halten. Helle Farben werden gewünscht. Für mich war dieser Austausch sehr interessant. So ist mir aus meinen vielen Begegnungen, die ich derzeit beim Tür-zu-Tür-Wahlkampf habe, bekannt, dass häufig Abstell- und Auflademöglichkeiten für elektrische Rollstühle  existieren. Diesen Vorschlag habe ich dann gleich mit eingebracht.

Pflege stärken – dazu trage ich mit lauter Stimme bei!

Foodsharing Festival 2017 in der Malzfabrik: Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, sich änderndes Konsumverhalten

„Pro Sekunde landen unnötigerweise 313 Kilo Nahrungsmittel im Müll, was vermeidbar wäre — etwa durch verbessertes Management, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten.“

Menschen, die sich für nachhaltiges Engagement, gesunde Lebensmittel und die Umwelt interessieren, trafen sich für ein Wochenende (18. - 20. August 2017) zum Foodsharing Festival 2017 in der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg. Auf dem Programm standen zahlreiche Workshops, Vorträge und viele Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeit. Gleich mehrere Organisationen und Initiativen wie Foodsharing oder Greenpeace nutzten die Gelegenheit, sich auf dem Festival mit den jüngeren und älteren Teilnehmenden zu einem nachhaltigen Umgang auszutauschen.

Die SPD kann öko und kämpft für Nachhaltigkeit. Daher haben wir natürlich am Samstag nicht gefehlt – mit leckeren Bio-Äpfeln standen wir vor der Malzfabrik. Mit dem anlässlich des Foodsharing Festivals 2017 von mir erstellten Flugblatt „Zeit für eine gesunde und saubere Zukunft – Zeit für mehr Gerechtigkeit“ informierten wir vor den Toren der Malzfabrik über unsere Positionen.

Informationsaustausch mit Polizeibeamt*innen im Abschnitt 41 im Schöneberger Norden

Von vermehrten homophoben Übergriffen im Regenbogenkiez wurde mir während des Lesbisch-schwulen Stadtfestes beim Austausch mit Vereinen, Verbänden, Projekten und Initiativen berichtet. Insbesondere Maneo, das Schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin hatte mich diesbezüglich angesprochen und auf den im Mai 2017 veröffentlichten MANEO-Report 2016 verwiesen. Wir alle wollen uns sicher fühlen, folglich waren diese Hinweise Grund genug für mich, mit dem zuständigen Polizeiabschnitt einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Polizeiabschnitt 41: der kleinste Abschnitt Berlins

Am 7. August 2017 besuchte ich mit meinem Team den Abschnitt 41 der Berliner Polizeidirektion 4 in der Gothaer Straße. Der Abschnittsleiter Uwe Berndt, die Leiterin des Führungsdienstes Christiane Strauß und der Leiter der Dienstgruppe 2 Herrn Schröder, der selbst viel vor Ort unterwegs ist, nahmen sich sehr viel Zeit für uns. Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

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