Rawert vor Ort

#Mechthildwillswissen – Frühstück in der Seniorenfreizeitstätte Huzur: „Älter sein heißt keinesfalls, kein aktives Leben mehr führen wollen“

„Wir sind zwar älter, aber wir wollen weiterhin am Leben teilhaben“, war die energisch vorgebrachte Botschaft der Frühstücksteilnehmer*innen am 8. August im Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR. Der Einladung, hier gemeinsam mit Bewohner*innen und Menschen aus dem Quartier zu frühstücken, bin ich gerne gefolgt. Denn mir der direkte Austausch mit den Bürger*innen sehr wichtig. Nur so erfahre ich, „wo der Schuh drückt“.

„Wo Kunst ist, ist auch Leben“

Zu Beginn des Frühstücks war auch Herr Nikolas Sedowsky von der Stiftung Berliner Leben anwesend, um sich bei den Nutzer*innen des Seniorenhauses, in dem HUZUR ansässig ist, zu erfahren, welche Wünsche sie für die Neugestaltung des Hauseingangsbereiches haben. Die Haus-Eigentümerin Gewobag hat die Stiftung mit den künstlerischen Arbeiten für die Neugestaltung betraut. Eine Mieterin des Seniorenhauses war hocherfreut und stellte fest: „Wo Kunst ist, ist auch Leben.“ Die Anwesenden wünschten sich die Herstellung von „Aufenthaltsfreundlichkeit“, unter anderem um dort auch gerne Schwätzchen zu halten. Helle Farben werden gewünscht. Für mich war dieser Austausch sehr interessant. So ist mir aus meinen vielen Begegnungen, die ich derzeit beim Tür-zu-Tür-Wahlkampf habe, bekannt, dass häufig Abstell- und Auflademöglichkeiten für elektrische Rollstühle  existieren. Diesen Vorschlag habe ich dann gleich mit eingebracht.

Pflege stärken – dazu trage ich mit lauter Stimme bei!

Foodsharing Festival 2017 in der Malzfabrik: Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, sich änderndes Konsumverhalten

„Pro Sekunde landen unnötigerweise 313 Kilo Nahrungsmittel im Müll, was vermeidbar wäre — etwa durch verbessertes Management, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten.“

Menschen, die sich für nachhaltiges Engagement, gesunde Lebensmittel und die Umwelt interessieren, trafen sich für ein Wochenende (18. - 20. August 2017) zum Foodsharing Festival 2017 in der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg. Auf dem Programm standen zahlreiche Workshops, Vorträge und viele Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeit. Gleich mehrere Organisationen und Initiativen wie Foodsharing oder Greenpeace nutzten die Gelegenheit, sich auf dem Festival mit den jüngeren und älteren Teilnehmenden zu einem nachhaltigen Umgang auszutauschen.

Die SPD kann öko und kämpft für Nachhaltigkeit. Daher haben wir natürlich am Samstag nicht gefehlt – mit leckeren Bio-Äpfeln standen wir vor der Malzfabrik. Mit dem anlässlich des Foodsharing Festivals 2017 von mir erstellten Flugblatt „Zeit für eine gesunde und saubere Zukunft – Zeit für mehr Gerechtigkeit“ informierten wir vor den Toren der Malzfabrik über unsere Positionen.

Informationsaustausch mit Polizeibeamt*innen im Abschnitt 41 im Schöneberger Norden

Von vermehrten homophoben Übergriffen im Regenbogenkiez wurde mir während des Lesbisch-schwulen Stadtfestes beim Austausch mit Vereinen, Verbänden, Projekten und Initiativen berichtet. Insbesondere Maneo, das Schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin hatte mich diesbezüglich angesprochen und auf den im Mai 2017 veröffentlichten MANEO-Report 2016 verwiesen. Wir alle wollen uns sicher fühlen, folglich waren diese Hinweise Grund genug für mich, mit dem zuständigen Polizeiabschnitt einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Polizeiabschnitt 41: der kleinste Abschnitt Berlins

Am 7. August 2017 besuchte ich mit meinem Team den Abschnitt 41 der Berliner Polizeidirektion 4 in der Gothaer Straße. Der Abschnittsleiter Uwe Berndt, die Leiterin des Führungsdienstes Christiane Strauß und der Leiter der Dienstgruppe 2 Herrn Schröder, der selbst viel vor Ort unterwegs ist, nahmen sich sehr viel Zeit für uns. Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Pflegepolitik: „Gesetze allein reichen nicht. Sie müssen im Pflegealltag auch umgesetzt werden können.“

Pflege geht immer mehr Menschen an, in der eigenen Familie, in der Verwandtschaft oder Freundschaft. Bundesweit sind derzeit rund 2,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Für 2030 belaufen sich die Schätzungen auf rund 3,5 Millionen und für 2050 auf über 4 Millionen Menschen. Die Zahl derjenigen, die Betreuung und Unterstützung brauchen, aber noch keinen Antrag auf Pflegebedürftigkeit bei der eigenen Pflegekasse gestellt haben, ist dabei noch nicht mitgerechnet. 

Der Erhalt von Pflegeleistungen darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Darüber waren sich alle Teilnehmer*innen der Veranstaltung „Pflege geht uns alle an“ in der Begegnungsstätte des Vereins „Menschen helfen Menschen“ in der Wollankstraße 59 mitten im Soldiner Kiez einig. Ich danke Wendula Strube, Mitglied des Abteilungsvorstandes für die Initiative und der SPD Abteilung „Am Luisenbad”, dass sie diese Veranstaltung organisiert haben. An ihr nahmen teil die SPD-Bundestagsabgeordnete für Mitte, Dr. Eva Högl, und Petra Fock, Leiterin des Pflegestützpunktes Charlottenburg-Wilmersdorf. Ich habe mich sehr gefreut, dass „Pflege geht uns alle“ auf so großes Interesse bei den Bürger*innen des Kiezes und bei den Genoss*innen gestoßen ist.

Orient trifft Okzident: Das LAWRENCE als Schmelztiegel

In die Räumen Oranienburger Straße Ecke Tucholskystraße ist wieder Leben eingekehrt. Hier wird auf Integration, Brüderlichkeit, Vielfalt und Akzeptanz gesetzt. So ist es bereits auf der Fensterscheibe deutlich zu lesen. Verwirklicht werden sollen neue Konzepte für Akzeptanz, Integration und Kommunikation - und das zu jeder Zeit gemeinsam.

Das LAWRENCE ist Café, Restaurant, Bar, Galerie, Studio, Shop und Ort gemeinsamen Arbeitens. Vorbild ist das „Mezyan“, ein legendärer Treffpunkt für geflüchtete syrische, irakische und kurdische Künstler*innen in Beirut, der libanesischen Hauptstadt. Am 11. August 2017 wurde das LAWRENCE eröffnet und zeigte sich gleich so, wie das Konzept für die Zukunft auch ist: mit einer syrisch-libanesischen Küche, die auch was italienisch-internationales hat, mit musikalischen und sonstigen Darbietungen, mit Ausstellungen in den Galerieräumen. Das Lokal soll täglich von frühmorgens bis Mitternacht geöffnet sein. Es bietet Frühstück, Mittag- und Abendessen - mit vielen Spezialitäten des Orients.

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