Rawert vor Ort

#Mechthildwillswissen: Pflege ist eine sinnstiftende Tätigkeit

Pflege ist eine sinnstiftende Tätigkeit, denn es ist eine Arbeit, bei der die Pflegekräfte mit Menschen zu tun haben. Sie leisten ihre Arbeit mit Kompetenz und Empathie. Die Pflege braucht mehr gesellschaftliche Wertschätzung und Anerkennung, die sich auch in besserer Bezahlung ausdrücken muss – so Fenja Tholen, Geschäftsführerin der Fugger-Klinik, Katharina Hirschberg, Sozialarbeiterin und Andrea Schüle, Einrichtungsleiterin, als eindringliche Botschaft während meines Besuches in der Fugger-Klinik in Schöneberg. Ich habe versprochen und Versprechen halte ich, dass ich genau dafür im Deutschen Bundestag streite: für mehr Wertschätzung und Anerkennung, für mehr Professionalisierung, für eine bessere Bezahlung.

Auch auf meiner diesjährigen Sommertour habe ich die Fugger-Klinik besucht. Unter anderem werden hier Menschen mit Demenz und psychischen Erkrankungen, Menschen mit schweren physischen Erkrankungen wie Wachkoma ganzheitlich betreut. Ich wollte wissen, wie die praktische Umsetzung der drei Pflegestärkungsgesetze in der Praxis vor Ort aussieht. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff hätt in der Begutachtung schon vieles verbessert. Schnell kamen wir aber wieder auf Probleme der Beschäftigten zu sprechen. So wurde mir erneut berichtet, dass die festangestellten Mitarbeiter*innen weniger verdienen als die Leasingkräfte. Das wird als Ungerechtigkeit wahrgenommen.  

Nah bei den Menschen – Ein Samstag voller Gespräche und interessanter Eindrücke

Wahlkämpfen führt zu besonders vielen Gesprächen mit Bürger*innen – und das ist gut so. Auch der 16. September 2017 war ereignisreich. Ich danke allen Genoss*innen, die sich für „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ engagiert einsetzen, danke allen, die für einen Politikwechsel kämpfen. Wir wahlkämpfen für eine starke Demokratie mit Herz und Verstand, für „Zeit für mehr Gerechtigkeit“.

Nah bei den Menschen war ich an diesem Samstag an den verschiedensten Stellen

  • zusammen mit der SPD Mariendorf bei den Mariendorfer*innen
  • zusammen vielen Menschen, die für eine selbstbestimmte Familienplanung und für starke Frauenrechte eintreten
  • mit der AG Migration und Vielfalt habe ich Tempelhof-Schöneberger*innen gebeten, wählen zu gehen und unsere Demokratie mitzugestalten
  • gefeiert habe ich mit den vielen, die das 2. Regenbogenfest besuchten und für gleiche Bürger*innenrechte für alle kämpfen
  • viel Freude hatte ich auf dem Parkfest im Lindenhof und bei der öffentlichen Galerie unter der U-Bahn in der Bülowstraße anlässlich der Eröffnung des Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art.

Sie glauben mir sicherlich: ein praller Tag, ein guter Tag.

#Mechthildwillswissen: Seniorenheim Albestraße - mitten im Friedenauer Kiez

Das Seniorenheim Albestraße, mitten im Friedenauer Kiez gelegen, besuche ich immer wieder gerne. So auch auf meiner diesjährigen Sommertour am 17. August 2017. Im letzten Jahr tauschte ich mich mit der Leiterin Silvia Gehrmann, Pflegedienstleiterin Jessica Krüger und dem Beauftragten für Qualitätsmanagement Andreas Schilde über die Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze ausIn diesem Jahr stand das Gespräch mit Bewohner*innen - insbesondere mit Mitgliedern des Bewohner*innenrates - im Mittelpunkt. Träger der gemeinnützigen Einrichtung ist das Wohnstift Otto Dibelius e.V. Daher habe ich mich gefreut, dass auch Ralf Nordhauß als Vorsitzender der Dibelius-Stiftung an dem Gespräch teilnahm.

Nah bei den Menschen – Die Arbeit wird während des Wahlkämpfens nicht eingestellt

Auch in Zeiten der Vorwahlzeit der Bundestagwahl am 24. September 2017 wird natürlich weitergearbeitet – die Bürger*innensprechstunden finden statt, vereinbarte Termine eingehalten. Nachfolgend ein beispielhafter „Arbeitstag“ am 15. September. Sie erfahren etwas über

  • mein Gespräch mit Tempelhof-Schöneberger*innen der BPA-Gruppe,
  • meine Positionierung auf dem 4. Nationalen Schmerzforum: „Patientenorientierung und Schmerzversorgung“,
  • mein Besuch im Haus der Gesundheitsberufe anlässlich der Neuwahlen beim Deutschen Pflegerat e.V.,
  • meine Eindrücke vom Sommerfest des Robert Blum Gymnasiums,
  • den „Langen Freitag“ am Bayerischen Platz,
  • die „Nacht der Pflege“ in der AlexA Seniorenresidenz Lichtenrade.

#Mechthildwillswissen: St. Norbert-Gemeinde kennt den Wandel - Menschen aus vielen Nationen finden hier eine gute Heimat

Wer von Tempelhof zum Rathaus Schöneberg fährt, kommt meist direkt an ihr vorbei: die römisch-katholische Kirche an der Dominicusstr. 19 in Schöneberg.

Geweiht ist der imposante Bau Norbert von Xanten. Dieser Heilige ist dafür bekannt, dass er in seinem Leben große Lebensänderungen vollzog: Er war reich und wurde dann ein asketisch lebender Verächter der Welt. Später wirkte er dann als Erzbischof von Magdeburg.

Auch die ihm geweihte Kirche, Sankt Norbert, kennt den Wandel: Während des 1. Weltkrieges wird sie errichtet. Neoromanische Formensprache zeichnet die Architektur aus. Die im 2. Weltkrieg erhaltene Doppelturmfassade wird Ende der 1960er Jahre dem Straßenbau geopfert und der Rest des Gebäudes äußerlich im damals zeitgemäßen Stil verändert. Der überraschend schöne, überkuppelte Kirchenraum zitiert den byzantinischen Rundbau und ist noch erhalten.

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