Rawert vor Ort

Lampe der Pflege – als Zeichen für Engagement für gute Pflege

Das Licht der Florence Nightingale wird weitergegeben. Mir wurde die „Lampe der Pflege“ aus den Händen von Roger Konrad, Marcus Jogerst-Ratzka und Yvonne Falckner weitergereicht. Ich habe es sehr gerne entgegen genommen. Roger Konrad ist Vorsitzender und Marcus Jogerst-Ratzka Stellvertreter von „Pflege in Bewegung e.V., Yvonne Falckner ist die Veranstalterin von CareSlam – Pflege auf der Bühne.

Florence Nightingale, die Pionierin der modernen Krankenpflege, wurde auch als "Lady with the lamp" (die Dame mit der Lampe) berühmt. Die „Lampe der Pflege“ soll an das Engagement von Florence Nigthingale für gute Pflege erinnern und uns auch dazu motivieren. Die Begründerin der modernen Krankenpflege hatte nicht nur Erfahrungswissen eingebracht, sondern auch Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Sie hat aufgezeigt, dass Pflegefachkräfte eine gute und moderne Ausbildung brauchen.

„Organisieren Sie sich!“ Besuch der Ausbildungseinrichtung für Pflegeberufe am St. Joseph Krankenhaus in Tempelhof

Es ist mir enorm wichtig, mit Auszubildenden der Pflege und Lehrenden im Austausch zu stehen. Deshalb besuchte ich am 29. August 2017 die Schule für Gesundheitsberufe am St. Joseph Krankenhaus in Tempelhof. Neben Rainer Karius, dem Leiter der Bildungseinrichtung waren ca. 50 Lernende aus der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege anwesend. Darüber hinaus nahmen Pädagog*innen der Schule an der Diskussionsveranstaltung teil.

Neben den Berufen der Gesundheits- und Krankenpflege werden in dieser Ausbildungseinrichtung auch Hebammen ausgebildet, so dass ca. 200 Schüler*innen in unterschiedlichen Ausbildungsjahrgängen hier lernen. In der Pflegeausbildung wird schon jetzt nach generalistischem Konzept ausgebildet, d.h. die Lernenden aus der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden befähigt, Menschen aller Altersgruppen pflegerisch zu versorgen. Vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen und den damit verbundenen Herausforderungen und neuen Anforderungen im gesamten Gesundheitssystem begrüße ich dieses sehr.

Cafe Haberland: „Wir befragen die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 - Wer will was in der nächsten Wahlperiode erreichen?“

„Von der Weltpolitik über Tegel in den Kiez und zurück“ überschrieb Madlen Haarbach ihren umfangreichen Artikel im Tagesspiegel zur Veranstaltung „Wir befragen die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 - Wer will was in der nächsten Wahlperiode erreichen?“. Organisiert hatte die Veranstaltung der sehr agile Verein Quartier Bayerischer Platz e.V. im Cafe Haberland. Die Themen-Fragen und Antworten waren querbeet durch die Politik: Fragen zum Mieter*innenschutz und zur Mietbremse, Gerechtigkeit bei Rente, Gesundheit und Pflege, Bildung und Vielfältigkeit, Freiheit und Sicherheit, Steuern, Bundeswehr, Klimaschutz, besseres Zusammenleben von Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und Autofahrer*innen.

Für mich gab es ein Riesenärgernis, doch davon später.

#Mechthildwillswissen: Ein guter Ort für Mariendorfs Kinder

Schon seit sage und schreibe 1928 wird seitens der Evangelischen Kirchengemeinde Mariendorf Kinderbetreuung organisiert – eine lange Tradition. Die Kita ist im Gemeindehaus, dem Johanna-und-Jochen-Keppler Haus in der Rathausstraße 28 untergebracht. Die danebenstehende Martin-Luther-Gedächtniskirche wurde erst später gebaut.

Als ich das Haus betrete, dringt aus zwei der vier Etagen fröhliches Kinderlachen. Denkmalgeschützte Architektur trifft hier auf weite Tobe-Flächen, historische Geländer auf bunte Playmobil-Abenteuergeschichten. Nicht zum ersten Mal bin ich in diesem Haus zu Gast. Schon mehrmals haben ich an den Mariendorfer Versöhnungstagen der Nagelkreuzgemeinschaft in der Region Berlin teilgenommen, und mehrmals habe ich mit Vergnügen die Nähwerkstatt, die zum Werkhaus-Anti Rost gehört, besucht. Heute lerne ich endlich die hier im 2. Stock untergebrachte Kita der Kirchengemeinde Mariendorf kennen.

#Mechthildwillswissen – Migration und Gesundheit: vom Flüchtlingskind zum Arzt

Als Gesundheitspolitikerin habe ich viel Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten. Dabei geht es mir vor allem um eine gute Gesundheitsversorgung und Pflege für alle, um den Abbau von sozialer Ungleichheit im Gesundheitswesen, denn derzeit steht fest: ärmere Menschen sterben früher. Es geht mir um die Stärkung von Gesundheitsprävention, den Ausbau von Rehabilitation und eine bessere palliative Versorgung am Lebensende. Es geht mir aber auch darum, dass im Gesundheitswesen unsere Bevölkerung auch in den Berufen repräsentiert sein sollen – das Thema Migration und Gesundheit ist daher ein Herzensthema meinerseits.

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