Am 17. Juni 1953 erhoben sich über eine Million Menschen in mehr als tausend Städten, Dörfern und Gemeinden der DDR gegen die SED-Diktatur. Aus Arbeiterprotesten gegen Normerhöhungen wurde ein Volksaufstand für politische Freiheit, freie Wahlen und die deutsche Einheit. Sowjetische Panzer schlugen ihn blutig nieder, über 55 Menschen kamen zu Tode – doch der Mut der protestierenden Menschen bleibt unvergessen, erklärt Franziska Kersten