Mo., 10. April 2017

Mit einem gemeinsamen Brief an die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" haben wir 24 Abgeordnete gemeinsam unser Unverständnis über das neue Kampagnenmotiv geäußert: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Do., 6. April 2017

 Ich begrüße es, dass der Weltgesundheitstag 2017 die Erkrankung Depressionen in den Mittelpunkt rückt. Depressionen können sich in allen Altersphasen, unabhängig vom Geschlecht und vom sozialen Status, entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit, im Lebenslauf an Depressionen zu erkranken, wird auf 11-15 Prozent geschätzt. Depressionen sind also international ein bedeutendes gesundheitliches Problem.

Leider wird diese Erkrankung häufig noch stigmatisiert. Dabei brauchen Betroffene, aber auch deren Familien, Freund*innen und Kolleg*innen, Unterstützung. Wir alle müssen uns noch besser über die Erkrankung, ihre Ursachen und Konsequenzen, einschließlich des Suizidrisikos, informieren. Dazu gehört auch die Information über Möglichkeiten der Prävention und Behandlung. Gerade bei der Erkrankung Depression spielt die Kommunikation über Depressionen eine bedeutende Rolle - und zwar sowohl in der Vorbeugung und Therapie als auch im Abbau gesellschaftlicher Vorurteile und Stigmatisierungen. Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass betroffene Menschen womöglich aus Scham existierende Unterstützungsangebote nicht in Anspruch nehmen.

Mo., 20. März 2017

 Seit 2012 ist der 21. März von den Vereinten Nationen offiziell als Welt Down-Syndrom-Tag anerkannt. Das gewählte Datum, der 21. März, symbolisiert das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, nämlich das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms. Weltweit finden Veranstaltungen statt, die auf das Können und die Entfaltungspotenziale von Menschen mit Down-Syndrom verweisen und zugleich zeigen, mit welchen Vorurteilen ihr Leben vielfach noch begleitet sind. Das gemeinsame Ziel ist, die Rechte und die Würde der Menschen mit Down-Syndrom überall auf dieser Welt zu sichern und zu schützen. Dieser Forderung nach mehr politischer Partizipation und sozialer Teilhabe von Menschen mit Trisomie 21 schließe ich mich nachdrücklich an.

Mo., 20. März 2017

Anlässlich des Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert für Tempelhof-Schöneberg:

Für Menschenrechte und Vielfalt

Verfolgt aufgrund eines anderen Glaubens, benachteiligt aufgrund einer anderen Kultur, diskriminiert aufgrund der Herkunft oder der Hautfarbe, dies sind keine Einzelfälle. Es ist eine Entwicklung, die weltweit an Stärke gewinnt, auch in Deutschland. Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte werden verübt, Grenzen werden hochgezogen, Menschen aus bestimmten Ländern der Welt wird die Einreise in ein Land verwehrt. Rechte Parteien und Bewegungen gewinnen allen Orts an Zustimmung.

Mi., 15. März 2017

Zum Equal Pay Day am 18. März, der in diesem Jahr bereits zum 10. Mal begangen wird, erklärt Mechthild Rawert (SPD), Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg:

„Es ist und bleibt ein Skandal, dass der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland immer noch rund 21 Prozent beträgt. Das sind umgerechnet 77 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen.“, kritisiert Mechthild Rawert. 

„Wir wissen, dass die Gründe für den Gender Pay Gap, also der Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen, vielfältig sind. Frauen haben in ihren Erwerbsbiografien häufigere und längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen als Männer. Dies hat nicht nur eine verheerende Auswirkung auf die eigenständige Alterssicherung, sondern auch auf ihre Karrierechancen.“, so Rawert weiter.

Fr., 10. März 2017

Wichtige Handlungsempfehlungen für ein inklusives Wahlrecht und mehr politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung hat der Europarat beschlossen. Ich freue mich, dass die von mir eingebrachte Resolution und der Bericht „Die politischen Rechte von Menschen mit Behinderungen: ein demokratisches Anliegen“ vom Europarat am 10. März 2017 angenommen wurde.

Das Recht zu wählen und das Recht gewählt zu werden sind fundamentale Menschenrechte. Jedoch können nicht alle Menschen mit Behinderungen diese Rechte vollständig und gleichberechtigt ausüben. Einschränkungen und Probleme bei der Teilhabe am politischen Leben sind in den meisten Mitgliedstaaten des Europarates zu konstatieren, auch bei uns in Deutschland.

Mo., 6. März 2017

Zum Internationalen Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, erklärt Mechthild Rawert, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg:

„Auch im Jahr 2017 sind wir von der auch im Alltag gelebten Gleichstellung der Geschlechter noch weit entfernt. Der Internationale Frauentag mit seinen grundlegenden Forderungen nach Gleichstellung in allen Lebensbereichen ist deshalb immer noch sehr aktuell.“, so Rawert.

Obwohl sich gerade durch den Einsatz der Sozialdemokrat*innen bereits vieles in die richtige Richtung gewandelt hat, haben nachfolgende Forderungen nicht an Aktualität verloren:

  • Selbstbestimmung der Frauen in allen Lebensbereichen
  • Gleiche Löhne für gleiche und gleichwertige Arbeit
  • Eigenständige Existenzsicherung von Frauen
  • Ausbau einer Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege, auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen ein Leben lang zu sichern
  • Aufwertung der Care-Berufe
Di., 14. Februar 2017

Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg und Mitglied im parlamentarischen Netzwerk „Gewaltfreies Leben für Frauen“ des Europarates fordert die Berliner*innen zur Tanzdemo auf. 

Am Valentinstag, 14.02.2017,  findet wie in den letzten Jahren in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr der Tanzflashmob "ONE BILLION RISING"  am Brandenburger Tor als Protestkundgebung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt.

Mo., 13. Februar 2017

So darf es nicht weitergehen! Es ist untragbar, dass Kinder und Jugendliche für militärische Zwecke angeworben und eingesetzt werden. Ich fordere die Ächtung der Staaten und militärischer Gruppierungen, die sich dem Verbot der Vereinten Nationen, Kinder als Soldat*innen zu missbrauchen, widersetzen bzw. dieses nicht durchsetzen. Für mich zählt hier ausschließlich die Tatsache, ob das Verbot umgesetzt wird: ja oder nein! Kinder sind wehrlos und müssen vor diesem Schicksal bewahrt werden. Es darf einfach nicht sein, dass Kinder grausam um ihre Lebensperspektiven betrogen werden. Machen Sie mit! Protestieren auch Sie gegen den Missbrauch von Kindern als Soldat*innen, zum Beispiel durch Ihren roten Handabdruck am Red Hand Day.

Mo., 6. Februar 2017

Mechthild Rawert, SPD-Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats erklärt zum  „Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“, der jährlich am 6. Februar begangen wird:

„Mit dem Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung wird auf einen millionenfachen Verstoß gegen das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit hingewiesen.“, so Rawert.